Ich liebe diese Zeit auch, weil es beruflich meist etwas ruhiger wird und nicht mehr ein Termin den nächsten jagt. Es gibt ganz volle und halbvolle, halbleere und sogar mal ganz leere Tage. Das ist toll, nach viel Power kann so Erholung folgen, es gibt ein Leben nebenher und die Batterien werden nie ganz leer, im Gegenteil, haben sogar Zeit mal aufzutanken.
Wieso ist das eigentlich meistens vor Weihnachten so?
Das ganze Jahr versuche ich die Balance zu halten und scheitere doch so oft.
Fange wöchentlich neu an zu planen, verteile Stress- und Erholungsphasen, um diese dann doch nur am Wochenende zu bekommen. Und jetzt? Geht es ganz easy. Terminkalender voll, also wird in der nächsten Woche weitergeplant. Keine Diskussion, kein Hin-und-Herschieben. Akzeptanz und fertig.
Wieso geht das jetzt und sonst nicht?
Ich habe mir meinen Kalender der letzten Wochen mal angeschaut. Neben den beruflichen Terminen habe ich alle anderen Termine auch eingetragen. Die der Kids, wenn ich dabei sein muss, die für mich, wo ich natürlich dabei sein muss (und möchte), die der Freunde, die sich angekündigt haben und die Zeiten, die fürs Paarsein geplant waren.
Und fast nichts wurde gestrichen oder verschoben, Termin war Termin. Ob für Job, für mich, für die Kids, Mann oder Freunde. Alles habe ich gleich ernst genommen.
Das möchte ich post Xmas fortführen!
Meine verschiedenen Rollen ernst nehmen. Nicht nur die als Geschäftsfrau und Mutter, klar, das versteht sich von selbst. (Hier mache am wenigsten Abstriche.) Auch die als Freundin und die als Frau. Und besonders die Rolle ICH, sie soll Priorität A bekommen. (Und nicht als erstes bei Stress zurückstecken). Wenn ich es schaffe, diese Rollen im Gleichgewicht zu halten, dann ergibt sich daraus automatisch Zeit für den Job, Zeit für die Familie, Zeit für die Freunde und Zeit für mich. Dann dominiert nichts und leidet nichts. Dann wird Energie verbraucht und gesammelt. Das ist ein Leben im Gleichgewicht.
Ante Xmas geht das. Dann geht es auch post Xmas.
...wie war das mit dem Willen?
Ich habe
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