Dienstag, 14. Dezember 2010

Ante xmas

Ich liebe diese Zeit. Geschäftiges Suchen, verwerfen, entscheiden, kaufen, verpacken, verschicken, verwahren für Heiligabend - dieses Jahr bin ich vorbildlich und habe (fast) alle Geschenke im Laufe der letzten Wochen gesammelt. Das hat extrem den Stress reduziert und macht die Vorweihnachtszeit sehr angenehm. Ein oder zwei Geschenke fehlen noch, aber so what, die Zeit reicht allemal.

Ich liebe diese Zeit auch, weil es beruflich meist etwas ruhiger wird und nicht mehr ein Termin den nächsten jagt. Es gibt ganz volle und halbvolle, halbleere und sogar mal ganz leere Tage. Das ist toll, nach viel Power kann so Erholung folgen, es gibt ein Leben nebenher und die Batterien werden nie ganz leer, im Gegenteil, haben sogar Zeit mal aufzutanken.

Wieso ist das eigentlich meistens vor Weihnachten so?
Das ganze Jahr versuche ich die Balance zu halten und scheitere doch so oft.
Fange wöchentlich neu an zu planen, verteile Stress- und Erholungsphasen, um diese dann doch nur am Wochenende zu bekommen. Und jetzt? Geht es ganz easy. Terminkalender voll, also wird in der nächsten Woche weitergeplant. Keine Diskussion, kein Hin-und-Herschieben. Akzeptanz und fertig.
Wieso geht das jetzt und sonst nicht?

Ich habe mir meinen Kalender der letzten Wochen mal angeschaut. Neben den beruflichen Terminen habe ich alle anderen Termine auch eingetragen. Die der Kids, wenn ich dabei sein muss, die für mich, wo ich natürlich dabei sein muss (und möchte), die der Freunde, die sich angekündigt haben und die Zeiten, die fürs Paarsein geplant waren.
Und fast nichts wurde gestrichen oder verschoben, Termin war Termin. Ob für Job, für mich, für die Kids, Mann oder Freunde. Alles habe ich gleich ernst genommen.

Das möchte ich post Xmas fortführen!
Meine verschiedenen Rollen ernst nehmen. Nicht nur die als Geschäftsfrau und Mutter, klar, das versteht sich von selbst. (Hier mache am wenigsten Abstriche.) Auch die als Freundin und die als Frau. Und besonders die Rolle ICH, sie soll Priorität A bekommen. (Und nicht als erstes bei Stress zurückstecken). Wenn ich es schaffe, diese Rollen im Gleichgewicht zu halten, dann ergibt sich daraus automatisch Zeit für den Job, Zeit für die Familie, Zeit für die Freunde und Zeit für mich. Dann dominiert nichts und leidet nichts. Dann wird Energie verbraucht und gesammelt. Das ist ein Leben im Gleichgewicht.

Ante Xmas geht das. Dann geht es auch post Xmas.
...wie war das mit dem Willen?



Ich habe

Samstag, 23. Januar 2010

Fair oder nicht fair?

Heute habe ich bei facebook einen Post gelesen, auf den ich versucht war, sofort und ausführlich zu antworten. Eine facebook-Freundin hat ein paar Bilder ihrer Familie veröffentlicht, auf einem ist sie mit ihrem Mann zu sehen. Innig, liebevoll, glücklich lachend.
Darunter hat dann jemand geschrieben. "sehr schönes Bild, du siehst sehr glücklich aus, ich bin so eifersüchtig, dass du jemanden hast, der dich liebt, das ist nicht fair."

Mir fiel da ganz viel zu ein, von wegen Eigenverantwortung, geben und zulassen und und und....
Ich habe mir das gespart und habe nur ganz kurz reagiert:
"Wenn Du die Liebe wärst, würdest Du Dich selbst besuchen?"

Mir fiel dazu für mich auch sofort ganz viel ein....

Freitag, 15. Januar 2010

Bist Du auf der Spur?

Wir leben unser Leben, tagein, tagaus. Nach dem Studium kommt der Job, die Karriereleiter wird erklommen oder auch nicht, manche gründen eine Familie oder auch nicht, die Jahre gehen dahin, einige Dinge bleiben und viele verändern sich.

Darüber sprach ich heute mit einer Freundin, die ein Sabbatical begonnen hat und jetzt schauen möchte, wohin ihre Reise sie führen soll. Ein halbes Leben liegt hinter ihr, sie ist in Job und Familie ihren Weg bisher - glücklich - gegangen. Und doch oder gerade deswegen begann sie scheinbar vor einiger Zeit Fragen zu stellen. Wie soll es für mich eigentlich weiter gehen? Was möchte ich eigentlich tun? Ich möchte mich beruflich verändern, aber so weitermachen wie bisher - nur woanders - das möchte ich nicht. Was möchte ich machen? Was möchte ich erreichen? Was ist mir wichtig, wie kann ich das leben?

Wenn ich so weitermache, was passiert dann? Was werde ich dann in 10 Jahren rückblickend sagen? Finde ich den Rückblick gut, den ich dann sehe?

Ich finde ihren Break super, denn sie lässt ihr Leben nicht so einfach dahin plätschern, sondern reflektiert und schaut, ob es so wie es ist gut ist oder ob es einfach nur "dahin gelebt ist". Sie schaut jetzt, was sie möchte, wo sie steht, wo sie hin möchte und was sie dafür tun kann.

Sie hat entschieden nicht so weiterzumachen und sich noch mal neu zu justieren. Das wird für sie keine komplette Veränderung bedeuten, aber sie wird bestimmte Werte, Haltungen, die sie hat, nun in ihr Leben einbauen. Um sicherzustellen, dass sie nach ihrem Grundverständnis lebt und die Ziel, die sich gesetzt hat, auch erreicht.

Um zu schauen, wie sie dahin kommt, nimmt sie sich jetzt Zeit - für sich. Das ist super, denn sie nimmt sich ernst, sie sorgt für sich.

Und letztlich der beste Garant dafür, dort anzukommen, wohin ihre Reise sie führen soll.




Dienstag, 12. Januar 2010

Sei Deines Glückes Schmied 1

Ich soll auf einem Kongress einen Workshop zum Thema Glück halten und habe heute überlegt, wie ich denn in relativ kurzer Zeit meinen Teilnehmern eine Anleitung zum Glücklich sein geben kann.

Dazu werde ich bestimmt noch einige Beiträge posten und beginne heute mal mit einem Gedicht:

Tauschen

Manchmal möchte ich
ganz einfach tauschen
Popstar sein, für einen Tag
Auf der Bühne ein Tier
Girlies kreische nach mir (oder boyz...)
Aber was, wenn ich die Fanpost nicht mag?

Manchmal möchte ich ganz
einfach tauschen
Postbote, für einen Tag
Flanieren im Hellen
Jede Einfahrt - zustellen
Aber was, wenn ich Hunde nicht mag?

Manchmal möchte ich ganz
einfach tauschen
Hund sein, für einen Tag
Markier das Gelände
Herrchen zahlt Steuer
Aber was, wenn ich Frauchen nicht mag?

Manchmal möchte ich ganz
einfach tauschen
Mann sein, für einen Tag
Alles können
alle im .... Griff
aber was wenn ich Frauen nicht mag?

Manchmal möchte ich ganz
einfach tauschen
Frau sein, für einen Tag
Orgiastisch zu lieben
Kinder zu kriegen
Aber was, wenn ich Männer nicht mag?

Manchmal möchte ich ganz
einfach tauschen
Ich selbst sein, für einen Tag
Niemanden anders sein wollen
Hier und jetzt, aus dem Vollen
Aber was, wenn ich mich dann nicht mag?



Wer möchtest Du gern sein?

Geh sorgsam mit dir um!

Heute hatte ich ein Gespräch mit einer Bekannten, Marie, die sich selbständig machen möchte. Alles steht, ist kalkuliert, das Risiko ist berechnet und eigentlich könnte es losgehen. Wenn da nicht eine Stimme in ihr wäre, die sie immer wieder bremst.

"Was soll das? Wieso denkst Du, dass Du das kannst? Das geht bestimmt schief, woher nimmst Du den Mut, dass zu tun? Wer hat Dich zu diesem Höhenflug motiviert, totaler Quatsch...." So und noch schlimmer spricht ihre Stimme zu ihr - und immer, wenn die Stimme sich meldet, ist Marie blockiert und total eingeschüchtert. Das geht soweit, dass sie Bauchschmerzen bekommt und richtig Angst hat, dass es tatsächlich schief gehen könnte.

Sie erzählte mir davon, weil sie nicht mehr weiter wusste. Sie hatte alle Argumente für ihr Unternehmen parat, konnte aber trotzdem nichts gegen diese Stimme, die sie an ihren wunden Punkten traf, tun.

Und genau da ist der Knackpunkt. Diese Stimme, die so respektlos und wenig wertschätzend aus ihr kommt und mit ihr spricht, macht Marie einfach klein und will sie ausbremsen. Weil sie keine Veränderung möchte, nicht möchte, dass sie sich weiter entwickelt, denn sie soll nicht in Gefilde vordringen, in denen sie nichts zu suchen hat. "Schuster, bleib bei deinen Leisten, entwickel dich nicht, du musst in "deiner Kaste" bleiben - so bist du erzogen, also leb das auch....." all das sind tatsächlich die Gründe für diese destruktive Stimme, die da in ihr spricht.

Was kann Marie nun dagegen tun? Rein rational hat sie alle Argumente parat, die helfen ihr aber nicht, denn genau die will die Stimme gar nicht hören. Dieser Teil von ihr will keine Erlaubnis für diesen Entwicklungsschritt geben, wird also diesen Argumenten kein Gehör schenken. Hier hilft tatsächlich nur eins:

Dieser Stimme den Mund verbieten, sie stoppen und versuchen, keinen weiteren Gedanken an sie zu verschwenden - und dann ihren Weg weiter gehen.

Marie hatte sich immer eine Auszeit genommen, wenn die Stimme kam, ging schwimmen oder spazieren. Das machte es aber noch schlimmer, warum?
Weil sie einen Ruheraum schaffte und dadurch der Stimme richtig Raum gab, sich zu entfalten. Und es dadurch noch schlimmer machte.

Genau den Raum gilt es also zu beschränken - und Marie hatte auch sofort eine Idee: "Sobald die Stimme kommt, sage ich ihr (also mir), ich will das nicht hören und lenke mich ab, in dem ich eine Freundin, meine Mutter oder sonst wen anrufe."

Klasse, denn man kann nicht 2 Gedanken gleichzeitig denken - und wenn sie spricht - über etwas anderes natürlich - dann hat die Stimme keine Chance.

So einfach ist das....stop deine unproduktiven Gedanken, die dich ausbremsen durch ein klares Mundverbot, mach dann was anderes und vergeude keinen Gedanken mehr an sie.

Nicht ganz so einfach wie es sich liest, aber ein Garant für persönliche Entwicklung.




Sonntag, 10. Januar 2010

Bewußt genießen.

Ich bin jemand, die essen liebt (nein, keine Angst, ich sehe, glaube ich, nicht so aus) - und ich bin jemand, die nach dem Essen, was auch immer es war, gern etwas Süßes nascht. In den letzten Tagen ist mir aufgefallen, dass ich meist nach dem Essen einfach in den Schrank greife und Schokolade, Kekse, egal, was gerade da ist, einfach so verschlinge. Ich sage verschlingen, weil ich wahllos und im Gehen etwas esse, Hauptsache ich habe einen süßen Geschmack im Mund.

Das, was ich tue, bewusst tun. Das sage ich immer. Und stopfe mich nach dem Essen mit Süßigkeiten voll.
Wieviel schöner wäre es doch, nach dem Essen erst die Dinge zu tun, die noch anliegen - aufräumen, Kinder ins Bett bringen, was auch immer - und dann mich in Ruhe irgendwo hinzusetzen und ein Stück Schokolade, eine Praline zu genießen.

Ich schreie extra genießen, denn dann wäre es nicht nur essen, sondern genießen. Ich mache nichts anderes parallel, schmecke nur die süße Herrlichkeit.... wieviel viel befriedigender wäre das als das Stillen meiner süßen Gelüste im Vorbeigehen.

Ich freue mich schon, gleich sind alle im Bett, dann werde ich naschen... und genießen.

Freitag, 8. Januar 2010

Reminder: Dampfablassen ist sinnlos.

Gestern habe ich von Karin geschrieben und dabei fiel mir noch etwas ein, an das ich noch mal erinnern möchte. Ich habe im Dezember schon mal darüber geschrieben, aber Karin lieferte auch noch mal ein schönes Beispiel dazu.

Als Karin sagte, "das Fass war voll, ich war es leid", da schwang ein bischen Genugtuung mit, es den anderen endlich so richtig gezeigt zu haben. Dieser Satz ist ein wunderschönes Beispiel für "Dampf ablassen".

Was passiert, wenn ich Dampf ablasse? Ich lasse verbal alles raus, was mich wütend macht, ein Satz folgt dem nächsten, mir fällt immer etwas Neues ein, ich komme in eine Negativspirale. Eine grosse Ansammlung schlechter Gedanken und Gefühle, die ich mir präsent mache und dann ausspreche.
Und noch was, Dampf ablassen ist auch nicht gesund, im Gegenteil, es belastet massiv unser Herz-Kreislauf-System.

Für denjenigen, der vom "Dampf ablassen" betroffen ist, ist die Wuttirade ebenfalls sehr unangenehm. Wahrscheinlich ist der Ausbruch gar nicht der Sache angemessen und bestimmt ist er dem Betroffenen gegenüber nicht sehr respektvoll.
Ich verscherze mir selbst auch Respekt, wenn ich so unkontrolliert wütend werde. Ich werde als emotional und willkürlich wahrgenommen, es wird klar, wieviel Macht andere über mich haben. Damit mache ich mich selbst klein.

Dampf ablassen führt also zu nichts, weder für mich noch für den, der Opfer wird. Besser ist es, ruhig und bestimmt meinem Unmut Ausdruck zu verleihen. Das ist respektvoller und vor allem, viel zielführender.




Donnerstag, 7. Januar 2010

Kein Rabattmarkenheft!

Heute habe ich den schönen Wintertag genossen. Ein langer Spaziergang, es hat geschneit, Püppi war dick eingepackt, ich auch - was für ein tolles Gefühl, die Kälte und die frische Luft.

Ich bin richtig weit gelaufen, nach ca. der Hälfte traf ich Karin, die ich als ganz liebe, nette Frau vor Jahren kennen gelernt habe. Das ist sie auch heute noch und wir gingen ein Stück des Weges gemeinsam.

Sie erzählte von ihrem Job, sie ist Projektleiterin in einem großen Unternehmen und dort läuft es seit ein paar Jahren relativ zäh. Das heisst, sie entwickelt sich zwar karrieretechnisch, aber sehr langsam. Dazu kommt, dass sie ein Team hat, das sehr zusammengewürfelt ist und entsprechend anstrengend zu führen ist.
Privat lebt sie schon lange in einer Beziehung, hat 1 Kind und ist weder besonders unglücklich noch glücklich. Ihr Privatleben plätschert dahin, sie könnte etwas ändern, muss es aber nicht.

Und wie gesagt, ich habe sie als sehr lieb und nett kennengelernt. Umso überraschter war ich, als sie mir erzählte, dass sie gestern im Büro richtig ausgerastet sei. Sie hätte sich mal so richtig Luft gemacht, der Anlass sei nichtig gewesen, egal, Sturm im Wasserglas.

Ich fragte sie, wie es denn sein kann, dass sie wegen einer Kleinigkeit so ausrastet - und sie meinte: " Ich war es leid, das Fass war einfach voll!"

Das Fass war voll, alles klar.
Karin hat Rabattmarken geklebt. Wir kennen Rabattmarken von früher aus Drogerien, man bekam Klebepunkte für ein Heftchen - wenn das Heftchen voll war, dann gab es eine Belohnung.

Genauso hat es Karin auch gemacht. Sie hat immer, wenn es Ärger gab, nichts gesagt, sondern stattdessen eine Rabatt- (oder auch Ärger-)marke geklebt. Sprich, den Ärger herunter geschluckt, aber nicht vergessen. Und so hat sie peux á peux den Ärger aufgestaut, solange, bis ihr Rabattmarkenheft, in ihren Worten ihr Fass, voll war. Dann ist sie explodiert. Dann hat es einen kleinen Auslöser gebraucht, und sie hat ihrem Ärger Luft gemacht. Hat es rausgelassen. Endlich mal. Ihre Belohnung. Die natürlich fragwürdig ist.

Denn es gibt 2 Stolpersteine: erstens hat sie keines der Probleme, für die sie vorher eine Rabattmarke geklebt hat, gelöst und zweitens ist der Ärger-Ausbruch überhaupt nicht dem Auslöser entsprechend, sprich, auch hier nicht zielführend.

Besser wäre es, wenn ihr etwas nicht passt, direkt etwas dazu zu sagen, denn dann kann sie es direkt und sachlich lösen und sammelt in sich keine Wut. Die vergiftet sie nämlich von innen, macht Karin unzufrieden, weil sie nicht wirklich für sich sorgt (und sich Dinge gefallen lässt) und lässt sie dann irgendwann völlig unproduktiv explodieren.

Karin verstand sofort, wovon ich sprach. Sie fühlte sich selbst nicht so wohl mit ihren Wutausbrüchen, hatte aber bisher keine Lösung für sich gefunden. Jetzt gibt es einen Ansatz:

Keine Rabattmarken mehr!

Mittwoch, 6. Januar 2010

Leben im Jetzt.

Ich hatte heute Yoga, das tut immer so gut. Ist was für den Körper und für die Seele.
Entspant lief ich danach nach Hause, da klingelte mein Telefon. Eine Freundin, Klara, die völlig aufgelöst und hysterisch durcheinander erzählte. Firmenverkauf, Job weg, neuen Job suchen, heute Bewerbung, morgen Personalberater anrufen, Jobgarantie bis 2012 - es ging alles durcheinander und ich verstand erst nach merhmaligen Nachfragen den Gesamtzusammenhang.

Ihre Firma soll zur Mitte des Jahres verkauft werden, laut den Vorgesprächen gibt es für ihre Führungsebene eine 2-jährige Anstellungsgarantie, sprich, sie kann frühestens - unter Berücksichtigung ihrer Kündigungsfrist - zum Ende des Jahres 2012 entlassen werden.

Klara war total aufgeregt, für sie stand ihre gesamte Basis auf einmal auf wackeligen Füßen und sie wollte scheinbar sofort aktiv werden, um wieder Sicherheit zu erlangen.

Sie redete nur von Ende 2012: "Ich muss jetzt sofort beginnen und schauen, was ich dann machen kann, Du musst mir sofort jemand empfehlen, der mich zum Thema berufliche Veränderung coachen kann, ich muss jetzt überlegen, was ist, wenn die mich freistellen. Mitte 2012, wie gehe ich da am besten vor...." , so ging es in einem fort.

Ich kann ihre Aufregung natürlich total verstehen, auch ihre Angst und ihre Sorgen. Und dass sie aktiv werden möchte, finde ich auch mehr als nachvollziehbar. Aber, meine Befürchtung ist einfach, wenn sie so emotional wie sie jetzt ist, daran geht, dann wird sie gar nichts erreichen. Im Gegenteil, dann wird sie von ihren Ängsten geleitet werden und möglicherweise sogar, falsche, kontraproduktive Entscheidungen treffen. Weil ihr Ziel ist, eine bedrohliche Zukunft abzuwenden, nicht das Hier und Jetzt gut zu gestalten.

Dazu fiel mir ein Zitat ein, das lautete sinngemäß:
Manche Menschen leben immer im Gestern und erzählen nur von den Dingen, die waren.
Manche Menschen leben nur in der Zukunft und machen sich Sorgen um das, was kommt.

Die wenigstens Menschen leben im Heute und schauen, was die gegenwärtige Situation von ihnen verlangt.


Auch Klara war vollkommen in ihrer Zukunft gefangen, 2012 stand auf ihrer Stirn geschrieben und dort plante und agierte sie bereits. Wer aber weiss, ob die Rahmenbedingungen in 2 Jahren noch immer so sind?

Ich kann mit meinem Verhalten heute wegweisende Richtungen für morgen bestimmen. Da ich das oft in Zusammenspiel mit anderen Menschen tue, sind diese Richtungen allerdings nicht zu 100% planbar, denn sie hängen von mehr Menschen als nur mir ab. Deshalb macht es überhaupt keinen Sinn, das morgen zu planen und das heute dabei hinten anzustellen. Weil ich nicht weiss, was morgen ist.

Ich kann nur schauen, was kann ich jetzt in meiner Situation tun? Dann schaue ich, was passiert und plane den nächsten Schritt. Aber alles was ich tue, geschieht im Jetzt, im Heute. Nur das sind die Dinge, die ich beeinflussen kann. Step by Step kommen wir dann in der Zukunft an, die dann allerdings keine Zukunft mehr ist. Sondern wieder das Jetzt.

Nur so kann ich sinnvoll agieren, alles andere sind hypothetische Handlungsvorhaben, die unsicher sind (kann ich sie überhaupt durchführen? passen sie zu der zukünftigen Situation?) - und dadurch auch mir die Sicherheit in meinem Handeln nehmen. Ich kann sie nicht greifen, nicht planen, nicht beeinflussen, nicht tun - das Verhalten in der Zukunft ist eine Luftblase, die schnell zerplatzen kann, weil die Rahmenbedingungen sich so verändert haben, dass mein Plan gar nicht funktioniert.

Darüber sprach ich mit Klara eine ganze Weile und ich war froh, als sie sagte, dass sie dann erstmal schauen möchte, was sie alles an internen Informationen bekommen kann, dazu dann Gespräche führen wird und auf Basis dieser Sachlage weiterschauen möchte. Sie war im Jetzt angekommen, sicherlich noch mit Sorgen in der Zukunft, aber der erste Schritt ins Heute war getan.
Und damit die Basis für ein überlegtes, ihre Kräfte schonendes Verhalten gelegt.

Willkommen im Heute - hier sieht die Welt ganz anders aus als morgen. Heute kenn´ ich, morgen nicht. Also handele ich da, wo ich die Basis dafür habe. Heute.




Dienstag, 5. Januar 2010

Zu einem guten Gespräch gehören immer 2 Sprechende.

Heute habe ich eine Freundin getroffen, die mich immer wieder sehr erstaunt. Wenn wir uns sehen und sprechen, dann werden in Windeseile alle aktuellen Themen abgehandelt. Zack, zack, zack geht es durch den Fragenkatalog, alles, was mit mir privat und jobmäßig zu tun hat, erfragt sie gezielt und lässt mich kaum mit eigenen Fragen zu ihren Belangen zu Wort kommen.

Wenn ich es dann doch mal schaffe, eine Frage zu stellen, dann beantwortet sie die schnell, durchaus ehrlich, aber es erweckt den Eindruck, als wenn wir bitte schön nicht zu lange bei ihrer Person verweilen wollen. Sie antwortet und lenkt das Gespräch dann sofort wieder zu mir. Das ist anstrengend, denn erstens bekommt unser Gespräch so nur schwer eine Tiefe und Ernsthaftigkeit, die manche Themen einfach brauchen und zweitens macht es schlichtweg keinen Spaß, so miteinander zu reden. Ich werde abgefragt, eigentlich ist es ein Ablenken von ihrer Person und wenn wir dann zu ihr kommen, dann geht das ruckzuck und alles ist gesagt.

Heute war das wieder so, ich fragte sie nach ihrer Weiterbildung, sie hat dort einigen Stress mit den Beurteilungen, was sich auf ihre Seminare auswirkt....2 Sätze, dann war das Thema für sie erledigt und sie fragte mich nach meiner Auftragslage. Aber ich hatte keine Lust darauf und habe zu ihr gesagt: "Stop, erzähl mir das von Dir bitte noch mal richtig, das ist mir zu schnell, dafür ist es Dir doch viel zu wichtig." Sie redete dann ganz schnell, erläuterte die Sache ausführlicher und versuchte noch zweimal, das Gespräch zu mir zu lenken. Aber ich lenkte immer wieder zurück, sagte auch, dass ich das noch zu Ende besprechen möchte und dann schien sie mir zu glauben und blieb bei ihrem Thema.

Scheinbar war es ihr unangenehm über sich zu reden, deshalb redete sie schnell und kurz, um es möglichst schnell hinter sich zu haben. Möglicherweise nimmt sie sich selbst nicht so wichtig und findet ihre eigenen Belange nicht so wertvoll für ein Gespräch - Fakt ist, dass sie genau dadurch einem Gespräch die Tiefe und auch Wärme nimmt, es ganz kühl und sachlich hält und damit das Gespräch wertlos macht.

Ich habe ihr heute gesagt, dass mich ihre Angelegenheiten ehrlich interessieren und ich lieber morgen noch mal mit ihr spreche, um ihr von mir zu erzählen, als jetzt alles im Schnellrapport abzuarbeiten. Und das ich das nicht in 2 Sätzen hören möchte, sondern ausführlich. Weil ich sie mag und sie mir wichtig ist.

Das war ihr natürlich unangenehm zu hören, aber sie hat es still ertragen und dann das Gespräch tatsächlich tiefgehender fortgesetzt und von sich erzählt. Dadurch wurde es ein Gespräch, mit lustigen, ernsten, oberflächlichen und flapsigen Facetten - und mit viel Wärme und Vertrautheit.

Endlich war es ein Gespräch und kein Informationsaustausch mehr.

Dazu gehört nämlich, sich selbst und den anderen wichtig nehmen. Und etwas von sich zu erzählen und vom andern zu hören. Im Wechsel. Kein Interview und keine 5 - Minuten-Nachrichten. Eher eine Talkshow. Mit Teilnehmern, die etwas zu sagen haben. Und nicht als Moderator, der durch das Gespräch führt, ohne etwas von sich preis zu geben.

Meine Freundin wurde heute zur Teilnehmerin. Endlich.





Montag, 4. Januar 2010

Loben tut gut.

Der erste Arbeitstag, es läuft wieder, das Rad. Es war ein schöner Start heute, die meisten, die ich traf, waren gut gelaunt, freuten sich, auch mal wieder Menschen außerhalbs ihres Familien- oder engeren Freundeskreises zu sehen. Das macht natürlich gute Stimmung, wenn ein "Guten Morgen" von einem Wiedersehens-Hallo begleitet ist. Sehr nachdenklich hat mich eine Begegnung gemacht.

Ich traf einen Kollegen, wir sprachen über laufende Projekte und Themen, die gerade im Raum stehen. Nach einigen Minuten wechselte er das Thema und sprach mich auf eine persönliche Sache an.
Er sagte mir, dass er mein Verhalten und meine Herangehensweise ganz toll findet und .... führte sein Lob sehr ausführlich aus, warum er das findet, was an meinem Verhalten und warum er das für erwähnenswert hält.
Ich war sehr erfreut und auch sehr gerührt, das Lob bereitet mir ein gutes Gefühl und ist eine schöne Motivation. Es tat und tut einfach gut.

Als ich diese Wirkung spürte, habe ich mir überlegt, wann ich eigentlich jemand gelobt habe. Meine Kinder lobe ich regelmäßig, unsere Nanny habe ich vor Kurzem gelobt und ich weiß, dass sie das sehr gefreut und stärker motiviert hat, als eine monetäre Belohnung.

Aber wann habe ich meinen Partner und Freunde ausdrücklich gelobt? Wann habe ich Menschen in meiner direkten Umgebung gesagt, dass es toll ist, dass sie das oder das tun?
Wann ist mir überhaupt aufgefallen, dass jemand in meiner Nähe etwas Gutes oder Lobenswertes tut?

Wie lobe ich eigentlich? Kurz und bündig, weil es mir fast unangenehm ist, ein Lob auszusprechen oder lobe ich so ausführlich wie heute mein Kollege bei mir?
Oder lobe ich lieber per SMS? Oder per Mail? Weil es mir schriftlich leichter fällt?
Lobe ich überhaupt?

Mir hat das Lob heute sehr gut getan und dieses Gefühl möchte ich gern weitergeben. Deshalb werde ich jetzt genauer darauf achten, ob ich lobe und wie.

Ein schöner Gedanke, eine Lobkultur zu etablieren.




Sonntag, 3. Januar 2010

Eine Sache, und die richtig.

Es geht wieder los. Sonntag, der Tag vor dem Neustart in den Alltag. Morgen geht es wieder los, nach fast 2 Wochen Ruhe und langsamer gehen lassen, beginnt morgen wieder der Alltag. Job, Schule, das Rad beginnt wieder zu drehen. Ich freue mich drauf.

Ich fand es toll, diese Ruhe, dieses morgens langsam starten und ausschlafen (soweit es dann ging...), dieses süße Nichtstun mit Nachmittagstee und Spaziergangspause am Glühweinstand...... Ich fand es toll, den Tag nur mit Freizeitterminen zu verplanen.

Das tat gut und ich habe Job und Co. tatsächlich links gelassen. Mein Kopf ist erholt, ich bin fit und bereit für den Start morgen, ja, ich freu mich drauf.

Es ist manchmal wichtig, Pause zu machen und Abstand vom Alltag zu suchen und einzuhalten. Wie wichtig, merkte ich heute, als ich einen Bekannten beim Spaziergang traf. Er war mit seinem Sohn auf dem Weg zum Rodeln, der Kleine rannte voran und freute sich. Der Vater allerdings trödelte, er telefonierte und war in Gedanken nicht im Schnee, sondern - im Job.
Als er aufgelegt hatte, redeten wir ein wenig gemeinsam auf dem Weg zum Rodelhang und ich erzählte von meiner Auszeit und, dass ich mich nun freue, dass es wieder losgeht.
Er konnte mir nicht zustimmen, weil er die Tage völlig anders erlebt hatte. Er hatte 2 Wochen Urlaub, aber täglich irgendetwas getan, was mit seinem Job zu tun hatte.
Termine abgesprochen, Projekte geplant, mit Kollegen über vergangene Projekte gesprochen - er war nicht im Büro, aber per Handy und Mail hatte er letztlich doch ständig Kontakt mit seinem Arbeitsleben. "Ich könnte jetzt noch 2 Wochen gebrauchen" sagte er, und ich fragte zurück, ob er meinte, dass es dann wirklich anders sei als heute? Denn warum sollte er in den nächsten 2 Wochen abschalten, wenn er es in den letzen 2 Wochen nicht geschafft hat? Warum glaubt er, dass er in den nächsten 2 Wochen den Job links liegen lassen könne? Abschalten geht nicht von allein, abschalten hat etwas mit mir zu tun, mit meinem Willen, mich Dingen zu widmen oder auch nicht.

Ich habe auch ein Meeting in der nächsten Woche, dass ich vorbereiten möchte - aber das tue ich ab morgen, und dann konzentriert. Hätte ich es letzte Woche getan, wäre ich komplett in dem Thema abgetaucht, hätte es aber wahrscheinlich nicht richtig bearbeitet (weil ich ja Urlaub habe...) und im Hinterkopf wäre es dann ständig präsent gewesen - und hätte mich in meiner Freizeit gestört.
Ich wäre beiden Vorhaben, der Vorbereitung und dem Abschalten, nicht gerecht geworden, weil ich beidem nicht 100% Priorität eingeräumt hätte. Und damit hätte ich mich selbst um meine Erholung gebracht und um meine Zufriedenheit, denn wenn ich 2 Dinge nicht richtig tue, dann bin ich unzufrieden und unbefriedigt.
Ab morgen steige ich in das Thema ein, und dann richtig. Und da freue ich mich jetzt drauf.

Denn beides ist schön, ohne das eine könnte ich das andere nicht schätzen. Also, auf geht´s!

Samstag, 2. Januar 2010

Ich entscheide und tue.

Ich bin heute mit dem Bus in die Stadt gefahren und wie fast jedes Mal habe ich auch heute den Bus ganz knapp verpasst. Ich sah ihn noch um die Ecke fahren, aber - weg! Das hieß, 10 Minuten warten. An der Bushaltestelle stand ein älterer Herr, dem es genauso ergangen war wie mir. Wir kamen ins Gespräch und sprachen über Handys, was wir früher ohne sie gemacht haben und all das, was man dazu sagt, wenn man diesen Handywahn kritisieren möchte.

Ich erzählte ihm, dass zu unserem Silvesteressen ein Gast 3 Handys dabei hatte und völlig genervt war, weil er auch mit 3 Geräten den gewünschten Gesprächspartner nicht erreichte - was seine Laune total vermieste.

Mein Gesprächspartner an der Bushaltestelle erzählte mir, dass er seine Mails nur einmal am Tag checke und sein Handy auch nicht immer an hätte. Dadurch hätte er klare Zeiten für Kommunikation und würde die Kontrolle über sein Leben bewahren - und er ist, wie sich herausstellte ein Schauspieler, der also sehr wohl erreichbar sein muss.

Was mir an ihm gefiel, war seine Gelassenheit. Er strahlte eine Zufriedenheit und Ruhe aus, die ansteckend war. Wir sprachen noch über dieses und jenes und egal, was es war, er schien immer zu schauen, was er dafür tun konnte, das die Dinge akzeptabel, gut oder machbar sind. Dadurch ruhte er sehr in sich, er war nicht abhängig vom Tun der anderen oder irgendwelchen technischen Geräten, nein, sein eigenes Handeln und Denken stand immer im Zentrum des Geschehens.
Das macht ihn frei, vor allem stressfrei, den er hat die Kontrolle, über das, was er tut. Und er übernimmt Verantwortung, er schiebt nichts auf andere ab, er schaut auf sich. Was er mit den Dingen, die auf ihn zukommen, macht.

Als ich in den Bus einstieg und eine Fahrkarte lösen wollte, traf ich auf einen sehr selbstgefälligen, ehrlich gesagt, unangenehmen Busfahrer. Obwohl meine Bitte um eine Fahrkarte klar formuliert war, spielte er seine vermeintlich Machtposition aus: Wohin? Ins Centrum? Wohin genau? Der und der Platz? Wohin? Äh, Hauptmann- statt Hachmannplatz. Macht 1,70€
Das war von Anfang an klar, dass es 1,70€ kostet, aber der Mensch brauchte wohl dieses Spielchen.

Der ältere Herr hatte das mit bekommen und sagte: "Ärgern Sie sich nicht, gehen Sie davon aus, dass er einfach etwas länger mit Ihnen sprechen wollte!"
Da war sie wieder, die Sicht der Dinge..... ich schmunzelte und entschied mich, humorvoll auf die Dinge zu schauen. Damit konnte mich der Busfahrer trotz der Gängelei nicht ärgern.

Und ich war Herrin des Geschehens und meiner Gedanken.
Ein schönes Gefühl. Selbst zu entscheiden was ich mit den Dingen mache, die auf mich zukommen.




Freitag, 1. Januar 2010

Die Sicht der Dinge!

Ein frohes Neues Jahr!! Ich habe mir Freunden gefeiert und wir haben um 12 Uhr auf einer Dachterrasse gestanden und rundherum die Feuerwerke sehen können - ein phantastischer Anblick. Es sah aus, als wenn die Stadt tanzt in 1000 Lichtern, ganz toll.

Ich habe mit Freunden gefeiert, und als fast alle runtergingen um Raketen abzufeuern, bin ich mit dem Gastgeber oben geblieben. Zeit für ein Gespräch zu zweit. Wir sprachen über Beziehungen, Freundschaften und kamen dann auf seine Ehe zu sprechen. Seit 2 Jahrzehnten leben die beiden schon zusammen, irre lang, denn so alt sind sie noch gar nicht und für mich besteht das Geheimnis ihres offensichtlichen Glücks in Respekt und Toleranz, den sie sich gegenseitig zollen.

Er bestätigte das und sagte auch, dass es noch nie zu Machtspielen zwischen den beiden gekommen sei, im Gegenteil, er sagte, sie würden immer schauen, wie es dem anderen geht und dann gucken, was sie tun können. So hatte er am Silvesterabend keine Lust mit den Kindern zu böllern, er war müde und erschöpft - und obwohl auch ihr kalt war und Raketen und Böller überhaupt nicht ihr Ding sind, sprang sie ein und übernahm den Part.

Wir haben Raclette gegessen und Andrea, seine Frau, hatte eingekauft. Veik erzählte mir, dass er gedacht habe, dass sie viel zuviel Käse eingekauft habe, generell würde sie viel zu viel Geld ausgeben. Und dann ergänzte er: "Aber sie ist eine tolle Gastgeberin und ich finde es toll, wie sie sich um alles kümmert - und da ist es doch egal, ob sie doppelt soviel Käse einkauft wie wir brauchen. Ich finde es toll, wie sie das alles dekoriert hat, wie sich um die Gäste kümmert und das Essen vorbereitet hat - das ist doch das Wichtige."

Ich war ganz gerührt, denn genau das ist ihr Geheimnis. Sie sehen das Positive an dem Anderen, auch von ihr weiss ich, dass sie das so macht - und genau das hält ihre Beziehung so rein und innig. Er könnte auch sagen, "Du machst das toll und Du hast aber viel Käse gekauft" - das tut er aber nicht, er sagt gar nichts zu den Käsemengen, denn "das sieht sie doch selbst, dass das viel zu viel zu war..."

Das ist Respekt pur, das ist die Konzentration auf das Wesentliche und das ist Vertrauen. Vertrauen, dass der jeweils Andere nichts tut, was schlecht ist.
Vor allem nicht absichtlich schlecht oder gegen den Partner gerichtet.
Das Käsebeispiel ist nur ein kleines Beispiel aus deren Beziehungsleben, ich habe schon einige Male diese Art des Umgangs mit erlebt. Es ist schön zu sehen, wenn Menschen durch so etwas so stark verbunden sind und das nicht laissez-faire in ihren Umgang miteinander die Oberhand gewonnen hat.

Da ist ganz viel Wohlwollen, ach was, ich denke, da ist ganz viel Liebe.
Ein sehr schöner Eindruck zum Jahresanfang.