Donnerstag, 29. Oktober 2009
Das Glück der Unerreichbarkeit
Puh, ich kam nicht zum Schlafen, weil immer, wenn ich dachte Baby-Pippa schläft jetzt, stand ich auf und - peng, Augen auf! Das Spiel haben wir ich weiss nicht wie oft gespielt - jetzt habe ich es geschafft, da bin ich wieder. Heute war ein schöner Tag mit viel Besuch, der inspirierend, nett und lustig war, Job war ok, die kids waren entspannt und ich auch, denn ich habe heute mal etwas ausprobiert, was super funktioniert hat. Nachdem irgendwie alle Leitungen klingelten, Handy, SMS, Festnetz, Türklingel, Mail, Facebook und so weiter und ich schon anfing leicht genervt zu werden, beschloss ich, diesem Ansturm noch standzuhalten, dann aber eine Zeitspanne der Unerreichbarkeit einzubauen. Pause. Kommunikationsstop. Durchatmen. Runterkommen. Ruhe. Auftanken. 1 Stunde habe ich mir das Glück der Unerreichbarkeit gegönnt, von hier aus viele Grüsse an Miriam Meckel, die ein herrliches Buch darüber geschrieben hat, - und diese Zeit war eine Insel der Entspannung und Ruhe. Ich habe trotzdem weiter gearbeitet, aber eben ohne Kontakt nach aussen. Was dieses Gefühl ausmacht, sich einer Sache ganz hingeben zu können, zu wissen, ich kann durch nichts von aussen gestört werden, weil ich es nicht ermögliche - toll. Ich, die Königin des Multitasking, entdecke den Wert des Singletasking. Das war so gut, das mache ich jetzt jeden Tag für 1 Stunde. Bis gleich!
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Oh, das kenne ich. Ich lass mein Handy bei Spaziergängen immer konsequent Zuhause, um nicht gestört zu werden und mal einfach im wahrsten Sinne des Wortes Luft zu schnappen.
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