Sonntag, 29. November 2009

Alles zu seiner Zeit.

Advent, Advent...da ist er - noch 4 Wochen, dann ist Weihnachten. Ich liebe diese Zeit, die Strassen sehen wunderschön aus, alles ist beleuchtet und dekoriert und noch ist zwar hektisches Geschenkesuche angesagt, aber nie steht die Zeit so still wie die Tage nach Weihnachten.

Die Tage nach Weihnachten sind ruhig, oft arbeitsfrei und nach-besinnlich. Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass das geht - dass dann der Stress und das "Müssen" nicht so ausgeprägt sind, alles läuft einen Gang langsamer. Geht doch...könnte ich jetzt sagen, aber 3 Tage im Jahr sind natürlich viel zu wenig.

Heute habe ich mich auch konzentrieren müssen, im niedrigen Gang zu bleiben, aber es ging:

Ich merkte, wie ich anfing beim Spaziergang die Woche zu planen, Briefe im Kopf vorzuformulieren und Gespräche vorzubereiten. Ganz schnell war ich mittendrin im Business. Die Natur, das Drumherum, all das nahm ich gar nicht mehr war vor lauter Planen.
Ich wollte das nicht, es ist Sonntag, ich wollte frei sein im Kopf, wollte an nichts ausser Advent, Spiele, Spaß und Freude denken. Das war dann aber erstmal schwer wieder zurückzufinden, einige hartnäckige Gedanken hielten sich wacker und kamen immer wieder hoch.
Dann dachte ich mir: Wenn ich jetzt bei Freunden zum Adventskaffee wäre und in Gespräche versunken, dann könnte ich auch nicht vorarbeiten - mein Spaziergang ist aber genauso wichtig und ich möchte ihm genauso Zeit und Raum einräumen, was allerdings bedeutet, auch hier nicht vorzuarbeiten. Dieser Gedanke hat mir geholfen, ich konnte die Planungen vertagen und habe tatsächlich heute nichts getan. Das wartet nun alles morgen auf mich. Was ok ist, denn alles zu seiner Zeit und morgen möchte ich ja wieder loslegen.

Heute war die Zeit loszulassen, zu entspannen und für andere Dinge. Und das tat gut.




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