Mittwoch, 11. November 2009

Wo gibt es ein Medium für positive Nachrichten?

Heute kommt es aber geballt. Robert Enke bringt sich um, in den Zeitungen wird Panik vor der Schweinegrippe gemacht, immer neue Tote dramatisieren die Pandemie, ich zappe aus Versehen auf Aktenzeichen XY, Verbrechen extreme, die Zeitung ist voll von Amoklauf, Rassismus, Bombenattentaten etc. Eben denke ich, nein, das ist mir zuviel, mein Gott, es gibt doch noch etwas anderes, es gibt doch auch Menschen, die Gutes, Tolles, Besonderes getan haben. Es gibt doch auch schöne Ereignisse, Verträge, Einigungen, Fortschritte, Entdeckungen.....es gibt doch mit Sicherheit soviel Positives über das auch berichtet werden könnte - aber das findet sich in Kleinstartikeln, die kaum ins Auge fallen. Die Aufmacher sind negativ und so zieht es sich durch. Ich möchte das nicht, das vergiftet mein Umfeld, meine Gedanken, meine Stimmung. Klar möchte ich informiert sein, möchte auch wissen, was in der Welt passiert, aber ausgewogen bitte schön. Es kann nicht sein, dass das Negative so überwiegt, da steckt doch System hinter - und wenn es nur ist, dass sich schlechte Nachrichten besser verkaufen lassen. Ich kaufe sie nicht mehr, ich informiere mich gezielt und suche weiter nach positiven Nachrichten... und wenn ich sie nicht finde, dann habe ich eine Idee: lasst uns einen BLOG machen, in dem wir alles sammeln, was Gutes passiert ist. Meinst du , das liest jemand? Ich würde es tun!

3 Kommentare:

  1. ........... ja, ganz viele würden lesen! Haste das mal bei Google eingegeben? Ich glaube, so ein Medium gibt es noch nicht, ich habe nichts genaues finden können. Ich mach mit..... :-)

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag.

    AntwortenLöschen
  2. Ich habe was Positives gefunden: Deutsche Studenten demonstrieren wieder! Für ein besseres Bildungssystem. Das lässt auf eine neue Generation hoffen, die sich aktiv einbringt.

    AntwortenLöschen
  3. Hier ist doch mal was richtig!! "Projekte für Integrationsarbeit ausgezeichnet". Es fallen also auch gute Sachen auf.
    -Den ersten Preis, der mit 5000 Euro dotiert ist, erhielt der „Förderverein Gemeinschaftshaus Morus 14“ für sein Projekt „Netzwerk Schülerhilfe“ im Rollbergviertel. Hier stehen ehrenamtliche Mentoren Schülern beim Lernen zur Seite. Geschäftsführer Gilles Duhem berichtete, dass ihn bei seiner Arbeit nicht nur Geldsorgen behindern. „Sehr schwer ist, dass viele Kinder und Eltern nicht wissen, was ein Termin ist.“ -Der zweite Preis ging an den Verein „Kiezboom“ für das Projekt „Mean Stream“. Dabei sollen Jugendliche im Bezirk Wedding durch Rappen ihre verborgenen Talente entdecken. Von diesen konnten sich die Gäste der Gala im Hyatt-Hotel am Potsdamer Platz auch direkt überzeugen. Den jungen Rappern gelang es sogar, die Zuschauer zum Aufstehen zu animieren.
    -Ein dritter Preis ging an das Projekt „MüfüMü – Mütter für Mütter“, das sich der Integration isolierter Mütter widmet. Weiterhin vergab die Jury einen Sonderpreis für das interkulturelle Frauenhaus in Zehlendorf. Das ist doch schon mal was.

    AntwortenLöschen